Reaktive Hunde sind NICHT GEFÄHRLICH
– sie haben einfach nur zu viel erlebt.
Dieser Hund auf dem Foto sagt nur eins:
Ich habe Angst um mein Leben
und ich werde mich wehren!
Ich habe Angst vor dir und kann nicht weg
– also bitte halte Abstand!
Hunde, die sich abwehrend verhalten, haben mehr aushalten müssen, als ihre Seele verarbeiten konnte.
Angeschossen.
Geschlagen.
Getreten.
Vertrieben.
Weggesperrt.
Isoliert.
Vernachlässigt.
Aus ihrem gewohnten Umfeld entrissen.
An den Baum gebunden.
Gefesselt.
Ausgesetzt.
Tagelang, oft über viele Kilometer verschleppt.
Durch zig Hände gegangen, durch ständig wechselnde Bedingungen.
Keine Stabilität.
Kein Schutz.
Fehlende Sicherheit.
Fast verhungert oder verdurstet.
Keine Chance zu atmen.
Keine Chance anzukommen.
Keine Chance zu entkommen.
Oftmals für den Transport medikamentös ruhiggestellt, damit sie sich äußerlich nicht mehr bemerkbar machen können und der Fahrer entspannt ankommen kann. Die Hunde können sich nicht rühren
– während sie innerlich durch die Hölle gehen.
Und dann kommst du.
Willst einen dankbaren Hund?
Einen, der dir blind vertraut?
Weil er ahnen soll, dass du es jetzt besser machst, als alle vor dir?
Mensch.
Lerne Demut.
Mit vollem Respekt.
Miteinander und Harmonie entstehen nicht durch Forderungen, sondern durch Zeit, durch Sicherheit, durch ein liebevolles Miteinander. Dein Hund muss erst einmal ankommen. Er braucht Abstand & Zeit – vor allem von Menschen.
DOGGYLIKE ist gegen Tiertransporte und fordert: Tierimporte zu stoppen.
Nicht, weil Hunde aus dem Ausland per se problematisch wären – ganz im Gegenteil.
DOGGYLIKE hält sehr viel von Auslandshunden, denn viele von ihnen zeigen ein natürliches, unverfälschtes Hundeverhalten, da sie häufig frei herumlaufen durften und nicht durch falsche menschliche Einwirkung „kaputterzogen“ wurden.
DOGGYLIKE ist gegen Tiertransporte, weil:
- Hunde zu oft unqualifiziert beurteilt werden (fehlende Qualifizierung & falsche Umgebung)
- Menschen dadurch eine völlig andere Hundeversion erhalten (als angekündigt wurde)
- Transporte nicht selten unter medikamentösem Einfluss stattfinden
- die Nachwirkungen dieser Transporte monatelange, teils massive Traumata hinterlassen
- weil es ein Milliardengeschäft auf Kosten der Hunde ist
- Du nicht rettest, sondern Platz für neues Elend schaffst
- zu viele überforderte Menschen die Hunde wie Ware weiterreichen und
- du dann mit den Auswirkungen von Tierquälerei und Misshandlungen vor dir zu kämpfen hast
Oft sprechen wir über Traumata, die nicht einfach „wegtrainiert“ werden können, sondern extrem viel Zeit, Feingefühl, Wissen und emotionale Stabilität erfordern. Manchmal kann es fordern, dein ganzes Leben umstellen zu müssen – so wie du es bei einem Kind tun müsstest, wenn es krank oder behindert wäre oder sich die Umstände verändern. Einen Hund adoptieren, erfordert absolute Bereitschaft voll Verantwortung zu übernehmen – ein ganzes Hundeleben lang!
(Zu) viele Menschen sind darauf nicht vorbereitet
– nicht aus bösem Willen, sondern weil ihnen diese Folgen schlicht nicht bewusst sind.
Kein Lebewesen darf Ware sein.
Kein Hund darf Leid ertragen,
nur um Nachfrage zu bedienen.
Schutz beginnt dort,
wo Verantwortung übernommen wird
– vor Ort, nicht auf Kosten der Tiere.
ratschläge von tierschutzorgas
verschlimmern oftmals das Leid traumatisierter Hunde!
Deshalb hier ein paar wertvolle Tipps für die Ankunft deines Hundes aus dem Ausland und Tierschutz:
👉 Bitte KEINE kurze Leine.
Die meisten Hunde brauchen Abstand von Menschen in den nächsten Wochen oder Tagen. Gib dem Hund Raum sich seine neue Umgebung anzuschauen und sich ohne Kontrollposten an entspannter Leine bewegen und lösen zu können.
👉 Auf gar keinen Fall am Halsband führen!
Ein Halsband sitzt dort, wo Kehlkopf, Luftröhre, Speiseröhre, Nervenbahnen, Muskeln und Haut eingequetscht werden. Wo Schmerzen entstehen, die dein Hund unweigerlich mit dir verbindet – du, ein völlig fremder, neuer Mensch, der eigentlich Hoffnung und Halt bilden soll. Bitte unbedingt ein Y- oder X-Geschirr, ggf. ein Sicherheitsgeschirr.
👉 Kein Füttern aus der Hand!
Lass deinen Hund erst einmal ankommen und stell keine Bedingungen. Die körperliche Annäherung sollte IMMER FREIWILLIG (!) erfolgen und das geschieht ganz von allein – wenn du dich deinem Hund gegenüber vertrauenswürdig verhältst. Mach stattdessen lieber Platz, schaffe Freiraum und lass das Geschirr ggf. anfangs ein paar Tage um, um den Stress des Anfassens zu minimieren.
👉 Lerne unbedingt die hündische Körpersprache!
Nähere dich NIEMALS (!) unangekündigt, frontal oder von oben! Schaffe ausreichend Platz und Lichtquellen. Lerne die Basics der einladenden und hundgerechten Körpersprache, damit das Zusammenleben von Anfang gut klappt.
👉 Nimm Dir Zeit!
Mindestens vier bis sechs Wochen sollte dein Hund rundum die Uhr betreut sein. Das heißt nicht, dass du dich permanent mit ihm beschäftigen sollst. Im Gegenteil, dein Hund soll ankommen und erstmal zur Ruhe kommen – aber ganz allein ist keine gute Idee. Er braucht Halt, Schutz, Geborgenheit und evtl deine Hilfe zur Orientierung. Viele Dinge in deinem gewohnten Zuhause hat er noch nie gesehen oder gehört. Deshalb sei da, sei präsent und begleitet dein neues Familienmitglied freudig unterstützend beim Erkunden im neuen Zuhause.
traumatisierte hunde
Reaktive Hunde sind fast immer (schwerst) traumatisiert – durch den Menschen!
Manchmal aus Unwissenheit.
Oftmals mit voller Absicht.
Weil der Mensch endlich etwas gefunden hat,
das von ihm abhängig ist.
Wo er unterdrücken, kontrollieren und kommandieren kann
– was er bei Menschen nicht ungestraft schafft.
Hunde – übrigens alle – handeln immer re-aktiv! Das ist keine Charaktereigenschaft, sondern pure Reaktionsfähigkeit auf das Umfeld. “WIE” dein Hund reagiert, liegt an den emotionalen Verknüpfungen mit den Erfahrungen aus der erlebten Vergangenheit. Einmalige Erlebnisse reichen manchmal bereits aus, um abwehrende Verhaltensweisen, starke Angstaggressionen zur inneren Wiederherstellung der Sicherheit zu entwickeln.
Und dann wundert man sich, weil …
der Hund Angst vor 1.000 Dingen und in alltäglichen situationen hat
Zum Beispiel hat dein Hund Angst vor:
- Männern & dunklen Gestalten
- schreienden Kindern
- hektischen Bewegungen
- lautstarken Situationen
- impulsiven Menschen
- Menschenmengen
- Enge im Allgemeinen
- bestimmten Geräuschen
- Türen oder Rollläden, die knallen
- generell im Dunkeln
- an bestimmten Orten oder auch vor
- Radfahrern, Joggern, E-Rollern etc.
Traumatisierte Hunde reagieren panisch auf:
- Fremde Menschen & Besuch
- Postboten, hektische Menschen
- Gedränge, Menschenmengen
- Rauch, Dampf, Zigaretten, Alkoholiker
- stickige Räume
- Leinenzug
- Zwang (Stillhalten müssen)
- Nähe, die sie sich nicht aussuchen dürfen
- Schussgeräusche
- Transporter
- Tierärzte
- andere Hunde etc.
Es gibt unzählige weitere Auslöser und die meisten Menschen vergessen, dass nicht nur die Auslöser, sondern auch das ganze Drumherum mitgespeichert und mitgelernt wird.
Das sind keine Macken. Dein Hund ist auch nicht gestört.
Dein hund ist im überlebensmodus.
Wie viele Hunde erleiden unberechenbare Verhaltensweisen, Gewalt – körperlich wie psychisch –
unnötige Qualen, weil sie bei unwissenden, geistig unreifen, verantwortungslosen Hundehaltern landen?
Das Problem sind nicht die Hunde.
Kein einziger Hund möchte sich wehren müssen.
Hoffnung statt Aufgeben
Diese Seite soll eines klar machen:
Dein Hund ist nicht kaputt.
Dein Hund ist nicht böse.
Dein Hund ist kein hoffnungsloser Fall.
Es gibt Wege.
Es gibt Lösungen.
Und es gibt Menschen,
die hinschauen
– statt zu verurteilen.
DOGGYLIKE – weil Aufgeben keine Option ist
DOGGYLIKE ist genau für die Hunde da,
die zu schnell verurteilt werden.
Für die Menschen, die am Ende ihrer Kräfte sind.
Und für Hunde, deren Verhalten kein Problem, sondern ein Symptom ist.
Bei DOGGYLIKE wird nicht gedrückt, gezwungen oder dein Hund „funktional gemacht“.
Bei DOGGYLIKE wird verstanden, erklärt, begleitet
– hundegerecht, liebevoll, mit Herz, Hirn & Verstand.
Was DOGGYLIKE bewusst anders macht
Basics zuerst – immer. Ohne Fundament keine Veränderung. Punkt.
Theorie vor Praxis Praxis ohne Wissen erzeugt Fehler. Deshalb gibt es bei DOGGYLIKE regelmäßige theoretische Schulungen –
und ohne Basiswissen keine praktische Arbeit.Arbeiten im Emotionsabstand Kein Überfordern, kein Reizchaos, keine Eskalation. Training im grünen Bereich, wo schnelle Lernerfolge überhaupt erst möglich sind.
Gezielte Begegnungstrainings
In sicherem Rahmen mit gleichgeschulten Hund-Mensch-Teams trainieren wir alltägliche Situationen und werden immer gelassener.Leinenführigkeit als Schlüssel, weil Frust an der Leine einer der größten Aggressionstreiber ist. Oft ausgelöst und verstärkt durch den (un)wissenden Menschen.
Hundepsychologie statt Etiketten. Keine pauschalen Begriffe wie „reaktiv“, sondern echte Ursachenarbeit und Tiefentransformation für Nachhaltigkeit in einem entspannten Zusammenleben.
Unterstützung bei der vorbereitung zum Wesenstest & behördlichen Auflagen
Ein klarer Punkt, den ich deutlich sagen möchte:
Ja, man kann Hunde auf einen Wesenstest vorbereiten.
Auch dann, wenn:
der Hund eine belastete Vorgeschichte hat
wenig Zeit bleibt
andere bereits aufgegeben haben
Ich habe mehrfach bewiesen, dass Hunde innerhalb kurzer Zeit stabiler, ansprechbarer und deutlich weniger reaktiv werden können. Nicht, weil sie „umtrainiert“ werden, sondern weil sie endlich verstanden werden.
Erfahrung, die trägt – auch in extremen Fällen
Meine Arbeit basiert nicht nur auf Wissen, sondern auf realer Erfahrung – unter anderem mit meinem eigenen Lehrmeister Kangal Newman, der zuvor für Hundekämpfe missbraucht wurde. Auch dieser Hund wurde resozialisiert und zu einem sanftmütigen Riesen.
Das ist kein Wunder.
Das ist das Ergebnis von:
fairer Kommunikation
klarer Struktur
Respekt
und einem Menschen, der zum sicheren Hafen wird
doggylike ist für dich da
einen als „gefährlich“ eingestuften Hund hast
kurz vor einem Wesenstest stehst
einen Hund aus Beschlagnahmung übernommen hast
schon bei mehreren Trainern warst
oder das Gefühl hast, dein Hund wird komplett falsch gelesen
Du bist nicht allein.
Dein Hund ist nicht kaputt.
Dein nächster Schritt
Wenn du spürst, dass du nicht weiterkommst oder dein Hund dringend Unterstützung braucht,
dann warte nicht, bis es eskaliert. Buch dir einen Termin für euch zwei:
Begleitung bei Wesenstest & Auflagen
Einschätzung & individueller Trainingsplan
Theoretische Schulung + praktische Umsetzung
Hilfe für Mensch und Hund
DOGGYLIKE steht für Hoffnung statt Verurteilung.









