Hunde sind kein Spielzeug
Doggylike Hunde kein Spielzeug

Hunde sind weder Geschenke, noch sollten sie Partnerersatz sein.

Hunde sind hochsensitive, einzigartige Wesen mit einer ganz eigenen Wahrnehmung der Welt. Ihre feinen Sinne erfassen Dinge, die uns oft verborgen bleiben, und ihr Blick auf die Welt ist geprägt von Achtsamkeit, Instinkt und Erfahrung.

Einen Hund in die Familie aufzunehmen bedeutet, Verantwortung mit Respekt und Bedacht zu tragen – nicht leichtfertig, nicht aus einem Trend heraus und schon gar nicht als Lösung für persönliche Einsamkeit oder auf Empfehlung eines Therapeuten.

Hunde brauchen erwachsene, emotionsstabile und verantwortungsbewusste Halter (m/w/d), die sich ihrer Rolle bewusst sind, die Hundesprache kennen und stets schützend und fürsorglich mit dem sanften Herz auf vier Pfoten umgehen.

In guten wie in schlechten Tagen – ein ganzes Hundeleben lang – sich um den Hund sorgen. Damit ist nicht nur die Ernährung und der Gassigang gemeint. Ein Hund braucht vor allem entspannte Spaziergänge in einem künstlich geschaffenen Revier, soziale Kontakte, Sicherheit, Rückzugsmöglichkeiten und ein liebevolles, verlässliches Zuhause.

Doggylike Familienleben mit Hund
Bildidee: Doggylike, Umsetzung: KI-generiert

HUNde sind kein spielzeug!

Weder für Kinder noch für Erwachsene.

Kinder handeln nicht aus böser Absicht, sondern aus Impuls, Neugier und Reflex. Sie greifen, klammern, rennen, schreien, fallen – all das gehört zu ihrer Entwicklung. Ein Hund jedoch hat andere Bedürfnisse, andere Grenzen und ein Nervensystem, das durch diese Reize schnell überfordert oder überreizt werden kann.

Deshalb gilt: Kinder und Hunde dürfen niemals unkontrolliert allein gelassen werden.
Nicht „nur kurz“, nicht „der Hund kennt das Kind“, nicht „es ist bisher ja nichts passiert“. Verantwortung bedeutet, Situationen vorauszudenken – nicht erst zu reagieren, wenn etwas schiefgegangen ist.

Ein gutes Familienleben mit Hund braucht klare Strukturen, Regeln und vor allem Erwachsene, die führen, erklären, schützen und begleiten. Oftmals muss der Hund nicht vor dem Kind geschützt werden – sondern das Kind vor Überforderung und der Hund vor zu viel Nähe, zu viel Lautstärke, zu wenig Ruhe.

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Ein Hund ist kein geduldiger Therapeut, kein Kuscheltier, kein Stressventil und kein pädagogisches Werkzeug. Er ist ein fühlendes Lebewesen mit Grenzen, Bedürfnissen und einer eigenen Sprache, die ernst genommen werden muss.

Wer sich für einen Hund entscheidet, entscheidet sich auch dafür, Verantwortung zu übernehmen – für klare Regeln, für Aufklärung der Kinder und für den Schutz aller Beteiligten. Denn echte Liebe zeigt sich nicht im Besitz, sondern im Respekt.

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