Fahrradfahren mit Hund – (k)eine hundgerechte Idee?

radfahren mit dem Hund
– ist das artgerechte auslastung?

Fahrradfahren mit Hund

🆘 Oft mit fatalen Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, Hormonsystem bzgl. Stresshormone und in Folge  Fehlverknüpfung mit der viel zu schnell erlebten Umwelt.

Mal ganz abgesehen von Gelenkschäden und anderen körperlichen Schäden, die der Hund durch hohes Lauftempo, beschränkte Ausweichmöglichkeiten und abrupte Bremsmanöver des Radfahrers erleiden kann.

Nicht zuletzt das Risiko durch den Radfahrer selbst, der ins Schwanken kommen kann und schwere Pfotenverletzungen oder gar Knochenbrüche durch plötzliche Ausweichmanöver verursachen kann. 

radfahren mit hund ist vor allem belastung!

Fahrradfahren mit Hund ist außerdem eine hohe Belastung für das Herz-/Kreislaufsystem. Zudem null Auslastung im Sinne des Hundes – sondern meist nur für den Menschen eine sehr egoistisch-gedachte Form der Auslastung. In Wahrheit ist es NULL Auslastung, sondern trainiert auf lange Sicht einen Marathonläufer, der seine Umwelt nicht mehr entdecken kann. Oftmals entwickeln sich genau daraus sehr reaktive Hunde mit unerwünschten Verhaltensweisen. 🚲🐕

die risiken ...

  • Überforderung:
    Hunde laufen oft weiter, obwohl sie erschöpft sind – einfach, weil sie mithalten wollen oder müssen. Die wenigsten Hundehalter erkennen, wann ihr Hund eine Pause braucht. Hinzu, vom Temperaturen so schnell auf das Herzkreislaufsystem wirken können. Zu kalte Temperaturen sind keine gute Idee. Zu warmes Wetter auch nicht. 

  • Gelenk- & Pfotenbelastung: Besonders auf Asphalt eine enorme Belastung. Zudem sieht der Hund überhaupt nicht, wo er hin tritt.

  • Unkontrollierte Situationen: Ein Reiz – und es kann schnell gefährlich werden. Für beide. Besonders brutal wird es, wenn der Hund auch noch am Halsband geführt wird. 

Ein oft unterschätzter Punkt: das Tempo ‼️

Hunde erleben ihre Umwelt vor allem über die Nase. Sie erkunden ihre Welt langsam, schnüffelnd, verarbeitend. Mit gesenktem Kopf und entspannter Körperhaltung.
 
Am Fahrrad passiert genau das Gegenteil:
 
➡️ Alles rauscht vorbei
➡️ Reize werden nur kurz aufgenommen
➡️ Es bleibt kaum Zeit zur Verarbeitung
 
Das führt dazu, dass sämtliche Eindrücke oberflächlich und viel zu schnell mit Spannung verknüpft werden – und genau hier entstehen oft Missverständnisse im Verhalten.

reaktive hunde entstehen oft durch zu schnelles erleben der umwelt

Gerade bei sensiblen oder „reizoffenen“ Hunden kann das dazu führen, dass sie:
 

⚠️  schneller hochfahren

⚠️  Reize falsch einordnen

⚠️  insgesamt unruhiger oder

⚠️  reaktiver im Verhalten werden

Für fast alle Hunde ist Fahrradfahren eine Belastung (keine Auslastung)!

🐾 Was Hunde wirklich brauchen:

  • Zeit zum Schnüffeln und Erkunden der Umwelt
  • Kennenlernen anderer Lebewesen durch Duftmarken
  • Zeit zum Lösen und sich mitteilen (markieren)
  • Gehen im eigenen Tempo
  • ruhiges Erkunden

👉 Bewegung ist wichtig – aber sie sollte am Hund orientiert sein, nicht am Fahrrad. 💖🍀🙏🐶
DOGGYLIKE Hunde lieber schnüffeln und erkunden lassen

Hunde passen sich 20-22 Stunden am Tag an. Gönnt ihnen doch bitte hundgerechte Spaziergänge.

Bitte denkt daran: Ein Hund, der mitläuft, ist nicht automatisch ein Hund, dem es gut dabei geht. Ich persönlich kenne keinen einzigen Hund, der entspannt am Fahrrad läuft. Aber ganz viele Menschen, die ihren Hund fehlinterpretieren. Lernt bitte die Körpersprache – gern mit DOGGYLIKE.
 
Teile diesen Beitrag:

weitere beiträge für hundehalter

Hier finden Sie Wissenswertes rundum den Hund, welches Qualität und Miteinander stärken soll. Je mehr Theorie-Wissen Hundehalter haben, desto mehr kann der Mensch die Lebensqualität für den Hund steigern. 

du findest uns auch bei

DOGGYLIKE MOBILE HUNDESCHULE • GRAUHOFSTRASSE • 38304 WOLFENBÜTTEL
Festnetz: +49 (0)5331 352 47 81  •  MOBIL & WHATSAPP: +49(0)172 7292116 • E-MAIL: INFO@DOGGYLIKE.de

IMPRESSUM